Thema: Wann und wie kann das ePA© 1.0 Acute Care genutzt werden? |
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Die Entwicklung des ePA© 1.0 Acute Care wird im Jahr 2007 abgeschlossen sein.
Sobald die letzten Tests durchgeführt und das ePA© veröffentlich wurde, wird es zwei Möglichkeiten der Nutzung geben:
1: Papierversion
2: Softwarelösungen
ad 1: Die ePA© 1.0 Acute Care Papierversion wird zunächst über die HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik (dirk.hunstein@hsk-wiesbaden.de) angeboten werden. Hierzu gehören die Erhebungsformulare sowie ein umfangreiches Handbuch. Schulungen zum ePA© werden direkt über das ePA©-Entwicklungsteam angeboten. So kann eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung sichergestellt werden. Längerfristig ist die Zusammenarbeit mit einem Buchverlag geplant, über den die ePA©-Handbücher vertrieben werden sollen.
ad 2: Die Kompetenz des ePA©-Teams liegt in der Entwicklung, Testung und Umsetzung des ePA©-Konzepts, nicht in der Software-Entwicklung. Daher wird es - vergleichbar zum System LEP - die Möglichkeit geben, das ePA© in unterschiedliche Softwarelösungen einzubauen. Hierfür können sowohl Softwarefirmen als auch Kliniken ePA©-Lizenzen erwerben und das ePA©-Konzept in ihre Software integrieren. Über die Ausgestaltung der Lizenzmodelle wurde noch nicht abschließend entschieden.
Seit das ePA© 1.0 Acute Care freigegeben ist (Sommer 2006), bietet die Firma PORaBo (http://www.porabo.ch) als erster Softwarehersteller ein ePA©-Modul an.
Weitere Anbieter folgen, die diesbezüglichen Vertragsverhandlungen laufen bereits.
Für weitere Fragen hierzu wenden Sie sich bitte direkt an das ePA©-Team
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Thema: körperliche Untersuchung als Bestandteil des Assessments |
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Hallo,
ich fürchte, dass ich Ihre Frage so nicht beantworten kann, denn welche Techniken relevant sind, kommt auf die Art der Pflegebedürftigkeit an und somit auf das Setting. In der Reha kann es wichtig sein, die Fähigkeiten zum Treppen steigen zu ermitteln, im Akutkrankenhaus evtl. eher die Fähigkeit, sich im Bett zu bewegen, in der Gerontopsychiatrie die Fähigkeit, den Alltag zu meistern usw.
Das ePA wurde speziell für das Akutkrankenhaus entwickelt - der letzte Entwicklungsschritt, die psychometrische Testung steht noch aus. Ich gehe im Moment davon aus, dass ePA 1.0 Acute Care im Spätsommer veröffentlicht werden wird.
Im Wesentlichen werden in den 50 ePA-Items in 10 Kategorien folgende Bereiche erfasst: Fähigkeiten im Bereich Bewegung, Ernährung, Ausscheidung, Körperpflege %26 Kleiden, Kognition %26 Interaktion, Schlaf, Atmung, Schmerz, Deubitus/Wunden sowie Dekubitusrisiko, Sturzrisiko, Risiko der Mangelernährung, Pneumonierisiko. Die dabei erfassten Informationen werden genutzt, um die nachfolgende Differenzialdiagnostik mittels Triggerpunkten zu steuern (ePA ist ein Screeinginstrument!). Vorteil: Sie können die für Ihren Bereich geeigneten differenzialdiagnostischen Instrumente "andocken". Direkt enthalten sind die Braden-Scale, die Glasgow-Coma-Scale, Aspekte aus der Scandinavian Stroke Scale, eine Numeric Rating Scale zur Messung der Schmerzintensität sowie Risikoinidkatoren Pneumonie und Sturz.
Näheres hierzu in einem Interview (http://www.pflegewiki.de/pub/podcast/09Hunstein.mp3).
Gerne können Sie mich für weitere Informationen anrufen - siehe Kontaktdaten unter http://www.epa-online.info/kontakt.html
MfG
Dirk Hunstein
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Thema: körperliche Untersuchung als Bestandteil des Assessments |
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Hallo,
eine körperliche Untersuchung ist zwingender Bestandteil der ePA©-Einschätzungen. Diese kann z.B. im Rahmen der üblichen Versorgung stattfinden (z.B. bei der morgendlichen Körperpflege, bei der u.a. Hautzustand, Beweglichkeit, kongintive Fähigkeiten usw. erfasst werden), teilweise sind genaue Beobachtungen oder gezielt angesetzte Untersuchungen erforderlich - abhängig vom Patientenzustand. Hierzu gehört auch die Untersuchung des Gleichgewichts. Dieses wird dichotom erhoben (Störung ja/nein), indem Kennzeichen für eine Gleichgewichtsstörung erfasst werden, wie z.B.
· der Patient ist nicht in der Lage 10 sec. lang das Gleichgewicht im Stehen (bei paralleler Fußstellung) zu halten, ohne die Fußstellung zu korrigieren, d.h. einen Schritt zur Seite/nach vorne/nach hinten zu machen (vgl. RAI 2.0)
· der Patient ist nicht in der Lage 10 sec. lang das Gleichgewicht im Sitzen zu halten, ohne sich anzulehnen (an z.B. der Arm- oder Rückenlehne)
· usw.
Darüber hinaus werden beeinflussende Faktoren, wie Drehschwindel, Erkrankungen des Innenohrs oder des ZNS erfaast.
Zur Frage, ob Untersuchungsmethoden Inhalte der Pflegeausbildung sein sollten, kann ich nur antworten: Auf welche Weise sollen Pflegende sonst zu einer Diagnose kommen, wenn nicht durch eine strukturierte Erfassung von Patientenfähigkeiten? (vgl. hierzu z.B. http://www.epa-online.info/Downloads/Bar...ssmentinstr.pdf)
Beantwortet dies Ihre Frage?
MfG
Dirk Hunstein
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