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Competence in Nursing and Healthcare

Warum Version ePA-AC 2.0?

Hier einige der Gründe, die uns dazu bewogen haben, eine neue Version des ePA-AC zu entwickeln:

  • ... weil es seit den ersten Entwicklungsschritten im Jahr 2002 neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die wir integrieren wollten. So gibt es jetzt neue Risiko-Trigger zu Verwirrtheit, Delir, Demenz;
  • ... weil es neue Expertenstandards des DNQP gibt, die über das ePA-AC angesteuert werden sollen (z.B. Mangelernährung);
  • ... weil es begründete Annahmen gibt, dass es für die Prognose des Verlaufs wichtig ist, die Situation VOR Spitaleintritt zu wissen (hierfür dient die neue Einschätzungsform der anamnestischen Einschätzung);
  • ... weil wir die Erkenntnisse aus mittlerweile 41 Umsetzungsprojekten (Stand: März 2010) nicht ungenutzt lassen wollten. In Version 2.0 konnten wir viele Vorschläge der Pflegepraktiker zur Methoden- und Instrumentoptimierung und -vereinfachung integrieren (z.B. im Bereich Ernährung, Schmerz und Kognition);
  • ... weil wir mit neuen fest definierten Zusatzinformationen erweiterte Auswertungsmöglichkeiten, insbesondere zum Thema Kostenträgerrechung und Personalbedarfsplanung ermöglichen wollen
  • ... weil es ein neues (wenn auch noch nicht in breiter Anwendung getestetes) Instrument zu Erfassung des Sturzrisikos gibt (Mai 2010), das sehr interessant erscheint und das wir als optionale Lösung in V2.0 integrieren wollten;
  • ... weil es mit dem PKMS (Pflege KomplexMaßnahmen Score; OPS -20.x) enorme Anforderungen an die Dokumentation gibt, die im Alltag kaum leistbar sind. Die PKMS-Gründe können nun automatisch aus dem ePA-AC 2.0 ausgleitet werden können, ohne dass die Anwender doppelt dokumentieren müssen (Thema: Entbürokratisierung der Dokumentation). Darüber hinaus können die Daten des SelbstPflegeIndex (SPI) aus dem ePA-AC genutzt werden, um jene Patienten zu identifizieren, die zwar einen hohen Aufwand haben werden, aber vom PKMS nicht erfasst werden;
  • ... weil wir es den Anwendern noch leichter machen wollen, indem es künftig Items gibt, die automatisch errechnet werden;
  • ... weil wir mit der neuen Version die Basis für weitere Instrumente der Methode ergebnisorientiertes PflegeAssessment legen wollten. Erstes Ergebnis: ePA-Kids (für Kinder und Jugendliche ab 4 Jahren)
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